Revisionsvorbereitende Sprengreinigung

Verschmutzer Überhitzerpaket einer thermischen Verwertungsanlage
Termingetreue Revision. Maximale Sicherheit.

Der tatsächliche Verschmutzungszustand ist bei jedem Stillstand der unkalkulierbare Risikofaktor – er verschiebt Folgegewerke und treibt die Kosten durch Wartezeiten.

Eine Sprengreinigung im laufenden Betrieb, unmittelbar vor dem Abfahren, schafft einen konstanten, wiederkehrenden Verschmutzungszustand – und macht den Revisionsplan verbindlich.

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bis zu 24 Stunden

kürzere Revisionszeit

3–4 Personen

reinigen, ohne den Gefahrenbereich zu betreten

bis zu 70 %

weniger Saugwagenstunden und Entsorgungskosten

Rauchgasseitige Verschmutzungen eines Überhitzerpaketes

Ausgangslage: Verschmutzung ist der unsichere Faktor

Ob geplante Revision oder störungsbedingter Stillstand: In den Details entscheidet der Zustand der Anlage über den gesamten Ablauf einer akribisch geplanten Revision.

Ablagerungen im Verbrennungsraum und an den Wärmetauschern wachsen im Betrieb kontinuierlich – und senken dabei den Wirkungsgrad der Anlage. Ohne Gegenmaßnahme drohen zusätzliche, ungeplante Reinigungsstillstände zwischen den regulären Revisionen.

Selbst mit einer Sprengreinigung während der Reisezeit bleibt der Verschmutzungszustand beim Start einer Revision sehr schwankend. Und jede Abweichung wirkt sich unmittelbar auf den Zeitplan aller nachfolgenden Gewerke aus.

KOSTENFAKTOR:

Jeder zusätzliche Stillstandstag bedeutet für Betreiber thermischer Verwertungsanlagen eine spürbare Minderverbrennung – und damit Mindereinnahmen, die sich über die Anlagenlaufzeit summieren. Ein verlässlicher, wiederholbarer Ablauf ist deshalb kein Komfort, sondern ein betriebswirtschaftlicher Hebel.

Besonders ärgerlich wird es, wenn die Kesselreinigung bereits zu Beginn der Revision sämtliche nachfolgenden Gewerke ausbremst und dadurch erhebliche Wartezeiten entstehen. Zwar lassen sich einzelne Arbeiten vorziehen – das verhindert aber nicht, dass eine Revision ohne definierten Verschmutzungszustand schnell in einem kostspieligen Nachtrag endet.

Sie haben Fragen zum Ablauf?
Vorgereinigtes Überhitzerpaket nach der Sprengreinigung

Das Prinzip: Vorreinigung, bevor die Anlage steht

Die Sprengreinigung startet nicht erst beim Stillstand, sondern je nach Bauart und Umfang 1–2 Tage vorher unter Volllast – parallel zum laufenden Betrieb.

  1. Volllast — Sprengreinigung vor dem Abfahren: Der komplette Strahlungs- und Konvektionsteil wird noch vor dem Abfahren, meist über zwei aufeinanderfolgende Schichten, einer Sprengreinigung unterzogen.
  2. Kaltfahren — Zeitfenster für die Sicherheitsreinigung einplanen: Im Abfahrprozess selbst sollte ein Zeitfenster für eine Sicherheitsreinigung eingeplant werden – denn zuverlässig erkennen lassen sich Rückstände erst, wenn man wörtlich mit dem Kopf im Kessel steckt. Mit dem Ende des Kaltfahrens ist die Vorreinigung dann bereits erledigt, nicht erst danach.
  3. Revisionsstart — Kesselreinigung beginnt sofort: Die Kesselreinigung kann pünktlich in der bereits vorgereinigten Anlage starten. Eine mechanische Vorreinigung mit Presslufthämmern – mit entsprechend hohem Unfallrisiko – entfällt vollständig. Geprüft und bei Bedarf mit dem Schaber nachgearbeitet werden nur noch einzelne Ecken und Kanten.
  4. Strahlarbeiten — reduzierter Aufwand: Ein sauberes Umfeld senkt Strahlmittelbedarf, Entsorgungskosten und den Verschleiß der Überhitzerrohre.
Fragen zur Implementierung in Ihren Revisionsplan?
Hängendes Überhitzerpaket nach der Sprengreinigung

Nutzen je Gewerk

Fünf Stellen im Revisionsablauf, an denen die Vorreinigung unmittelbar Zeit, Personal oder Material einspart.

  • Industriekletterer — nur noch punktuell statt vollflächig notwendig → reduzierter Personaleinsatz im Gefahrenbereich.
  • Gerüstbau — sichere und schnelle Montage dank vorgereinigter Flächen → kürzere Einsatzzeiten am Objekt.
  • Verbrennungsrückstände — mehr als 70 % werden direkt über die normalen Entaschungswege abgefördert → weniger Saugwagenstunden, geringere Entsorgungskosten.
  • Mechanische Vorreinigung — entfällt meist vollständig → die Strahlreinigung kann ohne Vorlauf sofort beginnen.
  • Strahlreinigung — geringerer Aufwand durch sauberes Umfeld → weniger Strahlmittel, weniger Abrasion an den Überhitzerrohren.
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Referenzprojekt: Eine Anlage, zwei Revisionen im direkten Vergleich

Betreiber einer thermischen Abfallverwertungsanlage, Umstellung auf revisionsvorbereitende Sprengreinigung.

 

Vorher — ohne Online-Sprengreinigung vor dem Abfahren

Arbeitsschritt Std.
Sicherheitssprengreinigung Offline, 1.–3. Zug (3 MA) 5
Industriekletterer / Sicherheitsreinigung 1.–3. Zug (3 MA) 8
Einrüsten Kessel Zug 4 11
Vorreinigung Kessel Zug 4 11
Strahlen Kessel Zug 4 36
   
Gesamtstunden: 71

 

 

Nachher — mit Online-Sprengreinigung vor dem Abfahren

Arbeitsschritt Std.
Sicherheitssprengreinigung Offline, 1.–3. Zug (3 MA) 4
Industriekletterer / Sicherheitsreinigung 1.–3. Zug (3 MA) 6
Einrüsten Kessel Zug 4 9
Vorreinigung Kessel Zug 4 0
Strahlen Kessel Zug 4 28
   
Gesamtstunden: 47

 

− 24 Stunden  entspricht rund einem Drittel (34 %) kürzerer Reinigungsdauer bei diesem Projekt.

Durch diesen optimierten Ablauf kann auf eine vollständige mechanische Kesselreinigung vor den Strahlarbeiten verzichtet werden.

  •     Sämtliche Rückstände, die sonst bei der mechanischen Kesselreinigung anfallen, wurden ohne zusätzlichen Personal- oder Maschineneinsatz (z. B. Saugfahrzeuge) über die normalen Entaschungswege abgefördert
  • Durch den Wegfall der mechanischen Kesselreinigung entfiel der zeit- und personalintensive Einsatz in exponierten Bereichen

  • Die anschließende Sicherheitsreinigung mittels Sprengreinigung und Industriekletterer ließ sich durch die Vorreinigung zeitlich nochmals verkürzen

  • Geringerer Strahlmittelverbrauch – und damit weniger Material, das anschließend abgesaugt und entsorgt werden muss

  • Keine Überraschungen beim Öffnen des Kessels, die der Revisionsleitung nachträglich die Planung verderben
Fazit


Bis zu dieser Revision bestand für die Beschäftigten ein erhöhtes Gefährdungspotenzial bei der mechanischen Vorreinigung. Durch die Sprengreinigung als vorbereitende Maßnahme vor dem Stillstand konnte vollständig auf einen Personaleinsatz in exponierten Bereichen verzichtet werden.

Ihre Vorteile auf einen Blick:


Das Prinzip lässt sich auf jede Anlage übertragen, deren Revisionsplan von einem verlässlichen Verschmutzungszustand profitiert.

Zusammengefasst:

  • Bis zu 24 Stunden kürzere Revisionszeit — in diesem Referenzprojekt rund ein Drittel weniger Stillstandsdauer

  • Deutlich mehr Arbeitssicherheit — mechanische Kesselreinigung mit Presslufthämmern entfällt, nur noch 3–4 Personen reinigen die Anlage, ohne den Gefahrenbereich zu betreten

  • Mehr als 70 % weniger Saugwageneinsatz — der Großteil der Verbrennungsrückstände geht direkt über die normale Entaschung ab

  • Geringerer Strahlmittelverbrauch — weniger Material zum Absaugen und Entsorgen, weniger Abrasion an den Überhitzerrohren

  • Verlässliche Revisionsplanung — keine Überraschungen beim Öffnen des Kessels, Folgegewerke starten pünktlich in vorgereinigter Umgebung

 

STARTEN Sie Ihre nächste Revision mit einem definierten Verschmutzungszustand.

DCS DetoClean Solutions GmbH
Wynrichstraße 13
D-50181 Bedburg

 

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Telefon: +49 2272 9868 855
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